ZAK


   

Mentales Training zur Optimierung chirurgischer Kompetenzen im OP

Das ZAK entwickelt Mentales Training für Chirurg/innen und chirurgische Teams. Wissenschaftlicher Berater ist der renommierte Arbeitspsychologe Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Ulich, einer der Entwickler des Mentalen Trainings.  

 

 Bild: Andreas Dengs, Pixelio 

 

Seminar: Mentales Training

Beim Training stellen sich drei Fragen: 1. Warum lerne ich? 2. Was muss trainiert werden? 3. Wie lerne ich? Training benötigt Zeit und Selbstdisziplin. Das gilt auch für Mentales Training. Wer sich darauf einlässt, wird durch eine neue Dimension des Lernens und Könnens belohnt. 

Vor allem im Bereich des Leistungssports, aber auch in der Luftfahrt sowie in der Musik, wird Mentales Training seit Jahrzehnten weltweit erfolgreich genutzt. Entwickelt wurde es bereits in den 60er und 70er Jahren von den renommierten Arbeitspsychologen Prof. Dr. Dr. h. c. Eberhard. Ulich und Prof. Dr. Walter Volpert. Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit des Mentalen Trainings für den Erwerb komplexer Bewegungen (sensumotorischer Fertigkeiten). Auch für Chirurgen bringt diese Methode große Vorteile. Mentales Training unterstützt Sie darin...

a) komplexe Bewegungen zu erlernen, zu verbessern und optimal auszuführen

b) Ihre Leistungsmöglichkeit unter allen denkbaren Bedingungen abzurufen.  

 

Wahrscheinlich gibt es keine bessere Methode, um das auch in der Chirurgie so wichtige Handeln unter Druck zu trainieren. Vorbedingung ist, dass Sie wirkliche Motivation mitbringen, Ihre Lernkurve zu verbessern und Spitzenkönnerschaft zu erreichen. Mentales Training braucht Sorgfalt und Disziplin. Um diese aufzubringen, müssen Sie wissen, warum Sie lernen. Denn vor dem Können kommt das Wollen. 

 

Was genau ist Mentales Training?

Mentales Üben bedeutet das zielgerichtete geistige Durchgehen eines Bewegungsablaufs, ohne diesen sichtbar durchzuführen. Ziel ist es, sich die wesentlichen Schritte der Bewegung möglichst anschaulich und mit allen Sinnen einzuprägen. Im weiteren Sinne zählen zu den mentalen Trainingsverfahren die aktive Aufmerksamkeitsregulation, autosuggestive Verfahren wie die Emotions- und Aktivierungsregulation sowie Verfahren zur Regulation von Denkstilen und der Selbstwirksamkeitserwartung. All diese Verfahren dienen Chirurginnen und Chirurgen dazu, ihre optimale Leistung auch in schwierigen Situationen und unter starkem Druck verlässlich abrufen zu können.

 

Was nutzt Mentales Training?

 

 

 

  • Es beschleunigt und verbessert Ihren Lernerfolg.

  • Es stabilisiert und automatisiert Ihre chirurgischen Fertigkeiten.

  • Wenn Sie eine Operation länger nicht durchgeführt haben, erreichen Sie schnell wieder  Ihr vorheriges Kompetenzniveau und können es weiter steigern.

  • Wenn Sie eine Operation länger nicht durchführen, können Sie die Zeit besser überbrücken, ohne dass die Lernkurve zu stark absinkt. 

Psychologische Trainingsmethoden, die das Mentale Training ergänzen:

  • Emotionsregulationstraining: Damit können Sie Ihre Emotionen (z.B. Angst, Ärger oder Freude) so regulieren, dass Sie ein für die jeweilige Situation möglichst optimales Aktivierungsniveau haben.

  • Selbstwirksamkeitstraining: Damit gelingt es, die Selbstwirksamkeitsüberzeugung zu steigern und gleichzeitig die Selbstüberschätzung zu reduzieren.

  • Aufmerksamkeitstraining: Damit lernen Sie, situations- und aufgabenangemessen Ihre aktive Aufmerksamkeit zu fokussieren. 

Modul I:

  • Sie lernen das Mentale Training sowie Trainings zur Selbstregulation kennen.

  • Sie können fundiertes Mentales Training von unseriösen Spielarten unterscheiden.

  • Sie verstehen, wie Mentales Training funktioniert und wie man damit komplexe (sensumotorische) Fertigkeiten erlernt.

  • Sie verfügen über die zentralen Grundlagen, um Mentales Training anzuwenden. 

 

 

Leitung:

C. Ostendorp

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